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hm, die ist komisch. bitte nich wundern, ich bin nich immer so drauf :D

Das Feuer
Es war einmal zu der Lebzeit von Jesus ein kleiner Mensch, der in einem Dorf in der Nähe einer Wüste lebte. Er war klein, kleiner als die Kinder, denn er hatte keine Beine und Arme. Aber Gott hatte ihn nicht bestraft, es war vielmehr ein Fehler, Hände und Füße hatte er nämlich noch, so dachte er immer. In dem Dorf war er nicht sehr beliebt, er mochte aber auch die anderen Menschen nicht. Seine Mutter starb bei der Geburt, sein Vater verstieß ihn und er wurde von den Dorffrauen aufgezogen. Es war reines Mitleid und die Frauen mussten sich immer wieder von neuem überwinden, seinen Körper zu waschen, ihm Essen zu kochen oder ihn auf den Brunnen zu heben. Auch der kleine Mann hasste es, wenn jeder seinen Körper anfasste. Früher hatte er noch mit den Kindern gespielt, doch sie verspotteten ihn, fassten seinen Körper an, zogen mit ihren kleinen Fingern an den kleinen Narben entlang, genau zwischen den Schultern und seinen Händen. Er konnte sich nicht wehren und zog sich immer mehr zurück. Als er erwachsen war redete er kaum bedankte sich nicht und war oft allein. Nur wenn kein Mensch in seiner nähe war fühlte er sich wohl. Er machte lange Spaziergänge und betete zu Gott. Doch er zweifelte an ihm, denn Gott hatte ihm keine Arme und Beine geschenkt. Eines Morgens hörte er von den Dorffrauen, dass Jesus, Gottes Sohn, der Erlöser, der Messias auf dem Weg zu ihrem Dorf war. Seit langer Zeit fühlte er sich frei, denn Jesus würde ihm Arme und Beine schenken! Er zählte die Tage, wartete an der Zollstation auf ihn und betete zu Gott, dass dieser ihn erlösen würde. Endlich kam der Tag, an dem Jesus kommen sollte. Der kleine Mann lachte den ganzen Tag und preist Gott. Als Jesus kam, stellten die anderen Menschen sich an die Straße und bildeten eine Gasse. Sie holten Palmblätter und preisten Jesus und schrien ,hosianna’. Jesus kam auf einem Esel mit seinen Jüngern geritten, doch der kleine Mensch sah ihn nicht. Er wurde von den großen Menschen nach hinten gedrängt und bekam Tritte ab und wurde angefasst. Er hasste diese Menschen! Der kleine Mensch schrie nach Jesus. Als dieser kurz in seine Richtung blickte, quetschte der Mensch sich durch die Menschen und flehte Jesus an, ihm zu helfen. Jesus stieg von seinem Esel, hob den Mensch hoch und verspottete ihn. Das ganze Dorf lachte darauf hin und der kleine Mensch weinte vor Scham, sprang hinunter und rannte so schnell er konnte weg. Doch die großen Menschen und Jesus rannten hinter ihm her und lachten ihn aus und fassten seinen Körper an. Nach einiger Zeit ließen sie ihn in Ruhe. Da rannte der verspottete Mensch in die Wüste und weinte seinen ganzen Kummer und verfluchte Jesus, Gottes Sohn. Er fragte Gott warum er dies geschehn hat lassen, es war doch ein Versehen, welches er jetzt bereinigen könne! Und Gott schickte ihm dieses eine mal eine Antwort. Er lies den Mensch sofort in einen tiefen Schlaf sinken, sodass er auf dem harten Boden aufschlug und Gott schrie in seinem Zorn, es wäre kein Fehler, seine Seele wäre von Grund auf schlecht und er hätte keinen besseren Körper verdient. Der Mensch wachte gleich nach dieser Nachricht auf. Sein Kopf blutete doch er konnte sich noch an jedes einzelne Wort erinnern. Er verfluchte Gott, er weinte und sein Schmerz verwandelte sich kurz darauf in Zorn, in einen Hass gegen alle Menschen, die ihn immer angefasst haben, gegen Jesus, der ihn verspottete und gegen Gott, der ihn diesen Körper gegeben hatte. Er war nicht schlecht, das wusste er genau und der von Hass besessene Mensch schwor sich, dass er sich an allen Menschen, die ihn jemals verspottet hatten rächen würde. Jeder, der ihn versucht anzufassen, selbst wenn es lieb gemeint wäre, sollte Schmerz fühlen. Er legte sich auf den Wüstensand und der Wind wehte Sand auf ihn, bis er ganz verdeckt war. Mitten in der Nacht sprang ein Funke von dieser Stelle auf und der Sand begann zu brennen. Der Wind wehte das Feuer in die Richtung des Dorfes und bald darauf brannte das ganze Dorf lichterloh und die Männer mit ihm. Jesus war schon weitergezogen, doch auch er wurde von dem brennenden Feuer eingeholt. Er hörte bevor er verbrannte ein Lachen, ein von Spott geprägtes Lachen und er wusste, dass dies der Mensch war, den er verspottet hatte. Jesus viel auf die Knie und betete zu Gott, doch dieser schlief tief und fest, oder gab vor zu schlafen und Jesus und seine Jünger verbrannten unter dem grausamen Lachen des kleinem Menschen, der ihn tötete. Der Mensch war lieb zu den Menschen, die ihn respektieren. Doch er lies sich niemals anfassen, selbst wenn die Leute ihn streicheln wollten fühlten sie warmen Schmerz. Noch immer lebt der kleine Mann. Er bekam einen Namen, denn niemand hatte ihn in dem Dorf einen Namen gegeben. Die Leute gaben ihm den Namen Feuer. Er hat schon viele Wälder abgebrannt und viele Menschen getötet, doch er hat auch viel Wärme für Erfrierende gegeben und sie gerettet. Er freundete sich mit der Luft, der Erde und dem Wasser an und sie konnten noch nie bezwungen werden, auch jetzt nicht. Gott starb kurz nach dem Tode Jesus, zu wenige hatten an ihn geglaubt. Selbst Jesus’ Seele ist mit verbrannt worden. Nur das Feuer, die Erde, das Wasser und die Luft herrschen noch über die Welt.




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